Kopf

Mistbiene
(Eristalis tenax)

Biologie:

Die häufige und auffällige Schwebfliegenart wird auch als Schlammbiene, Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege oder Bienenschwebfliege bezeichnet. Die 12 bis 16 mm großen Individuen haben eine dunkelbraune Färbung am Hinterleib, unterbrochen von gelblichen bis fast roten Flecken, welche ihnen das Aussehen einer Biene verleihen. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Pollen und Nektar. Sie legen ihre Eier in mit verrottenden organischen Materialen kontaminierten stehenden Wasseransammlungen ab. In landwirtschaftlichen Betrieben geschieht dies oftmals in Jauchegruben, Güllekanälen oder Sickergruben. Ihr häufig massenhaftes Auftreten in der Nähe von Misthaufen deutet auf ihre Namensbezeichnung hin.

Charakteristisch für die Art sind die als Rattenschwanzlarven bezeichneten und sich in Jauchegruben und stehenden Wasseransammlungen entwickelnden Maden. Sie besitzen als deutliches Merkmal ein bis zu 4 cm langes Atemrohr am Hinterleib, mit welchem sie Luft von der Wasseroberfläche holen und welches ihnen den Namen verliehen hat. Zum Zeitpunkt der Verpuppung verlassen die Larven die Brutstätten und wandern auf der Suche nach geeigneten Verpuppungsplätzen umher.

Schaden:

Beim Umherwandern auf der Suche nach einem Verpuppungsort werden Rattenschwanzlarven als lästig und ekelhaft empfunden. Bei massenhaftem Auftreten können die Maden vor allem in der Tierhaltung auch zu einem Hygieneproblem werden.


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